One night in Rio.

Written by Marcus on November 9th, 2006

Juhu, es hat soweit geklappt.
Der Bus hat micht punktlich im Santa Fe abgeholt.
Das Check-In Formular des Santa Fe war leider auf Französisch, daher war ich nicht sicher, ob ich es korrekt ausgefüllt habe. Als die nette Dame am Counter mit “Jo, des passt scho’” geantwortet hat, hätte ich fast geweint: Zum ersten Mal redet jemand so etwas ähnliches wie Deutsch mit mir in . Aber über die Sprachgewohnheiten hier hatten wir es ja schon.

Also: Bus fährt los, ich checke ein, und sitze tatsächlich endlich im Airbus nach Rio de Janeiro. Ich sitze am Fenster, neben mir ein riesiger Norweger namens Gunnar, wir werden uns dankenswerterweise den ganzen Flug lang anschweigen. Ich kann mir Pirates of the Carribean 2 und Cars angucken, abends gibts Huhn und 3 Bier, alles gut.

Beim Landeanflug auf Rio sehe ich alles was man sehen muss: den Zuckerhut (Pao de Acucar) und den Jesus auf dem Berg (Corcovado Hill).

Angekommen in Rio kam das unvermeidliche: der Flug nach Porto Alegre startet natürlich erst morgen. Also: Eine Nacht in Rio.
Ich checke im Luxor ein, ein Hotel im flughafen. Das Fenster ist OK, aber es hat keine Fenster. Das Wasser ist schwer verchlort.
In Rio ist übrigens Scheiß: Es regnet.

Morgens kann ich dann alerdings direkt durchmarschieren, erst zum TAM Schalter zum Check-In, dann durch die ziemlich lasche Sicherheitekontrolle (ist ja ein Inlandsflug). Der Flug hat allerdings - wie immer - ca. eine Stunde Verspätung. Na gut, was ist schon eine Stunde, ich bin Schlimmeres gewohnt. Ich verlasse Rio de Janeiro mit einer Fokker 100.

rio


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