Brazil 06

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Trip to Brazil in November 2006

 

Churrascaria.

Montag, November 13th, 2006

Gestern abend war ich in einer Churrascaria. Dort kann man “Rodisio” .
Das bedeutet im wesentlichen, das ungefähr alle 30 Sekunden ein Kellner mit einem Spieß voll Fleisch am Tisch steht.

rodisio

Dazu gibt es dann noch ein Buffet, das ganze für umgerechnet ca. 5€ als All You Can Eat.
Man kommt völlig vollgestopft raus aus dem Laden. Das Fleisch ist so ziemlich alles von besten Beef über speckummanteltes Huhn und Hühnerherzen bis zu Schweinebraten. Ich würde schätzen das es so ca. 15 verschiedene Spieße gab, die immer wieder an den Tisch getragen wurden. Sehr zu empfehlen.

CPD und Essen.

Samstag, November 11th, 2006

Ferndando, der Chef des CPD holt mich in meinem Hotel ab. Das erste was er sagt: I dont speak english.
Ok, das wird sicher lustig.
Kurz darauf steigt allerdings ein extra für mich engagierter brasilianischer Student zu, der hier Englisch studiert. Die Kommunikation klappt so auch ganz gut.
Die Softwareinstallation klappt ziemlich einwandfrei, am Montag soll ich die Leute schulen (Das wird mit einer Videokomera aufgenommen werden - nette Idee).

cpd
Am Nachmittag zeigt mir Raul etwas die Umgebung. Er findet es lustig, das ich einem komplett gelbem Vogel mit buschigem Schweif nachstarre. Die seien hier ganz normal.

Heute Abend werde ich mit zwei deutschen Austauschstudenten und Raul gehen, danach fließt sicher noch ein Bierchen.

Wir waren dann nach dem noch im Club da Pingo.

Bier wird hier immer in der handlichen 0,6 Liter Flasche serviert, und alle trinken dann aus Gläsern.

Die durchschnittliche Kühltemperatur liegt bei ca. -2 Grad. Es gab ganz nette Live-, teilweise Cover von bekannten Songs, teilweise brasilianischer Pop/Rock. Kann man sich ganz gut anhören.

Porto Alegre und Santa Maria.

Freitag, November 10th, 2006

Porto Alegre ist ein Recht kleiner Airport, ich finde mich gut zurecht.

Das ist hier schon brasiliansicher: ein paar kleine Wolken, ansonsten sehr heiss.

Ich werde von 2 Professoren der hiesigen Uni abgeholt, die mich zum Busbahnhof bringen und mir helfen eine Karte zu kaufen. Denn: von der normalen Bevölkerung spricht hier keiner Englisch. Die beiden setzen mich am Bahnhof ab, und müssen dann auch weiter.

“Professor” hat hier übrigens eine andere Bedeutung als in . So ziemlich jeder Dozent wird hier Professor genannt. Die beiden die mich abholen, sind ungefähr in meinem Alter.

Ich schaffe es mit Händen und Füssen, mir ein Sandwich und eine Coke zu kaufen. Schmeckt sogar.

Busbahnhof

Die Busfahrt dauert 4 Stunden, und ich sehe zum ersten mal etwas von der Brasilianischen Landschaft. Es sind sehr ausgedehnte Wiesen, mit normal aussehenden Bäumen, immer wieder von Palmen durchzogen. Kühe gib es hier in rauen Mengen.
Ich schaue fast die ganzen 4 Stunden aus dem Fenster.
Kuhwiese

Angekommen in Santa Maria holt mich Professor Raul Ceretta Nunes vom Busbahnhof ab, und ich checke in ein Hotel in Downtown Santa Maria ein. Das Zimmer ist nett, der Kühlschrank etwas laut, aber naja.
hotel santa maria
Abends holt mich Prof. Marcello Pasin ab, ich bin bei seinen Eltern zum eingeladen. Wir Fisch und verständigen uns in einem Mix aus Deutsch, Englisch und Portugiesisch. Marcello spricht ein recht gutes Deutsch, seine Mutter und seine Tante ein kleines bisschen.
Der Dobermann der Familie, Frida, schließt mich sofort in ihr Herz ;-).

Morgen früh werde ich vom Chef des Centro de Processamento de Dados (genau: Datenverarbeitungszentrale) abgeholt um das IAS zu installieren.