Ende des Abenteuers.
So, die Brasilienreise ist nun offiziell abgeschlossen, ich bin wieder im viel zu kalten Deutschland.
Fotos kann man sich auf Flickr anschauen
Fotos kann man sich in der Galerie anschauen, das Video vom Radiomoderator ist auf YouTube
das Video vom Radiomoderator ebenfalls.
Weitere Fotos werde ich im Dezember hochladen, mein Flickr Upload Pensum ist alle.
Vielen Dank an den geneigten Leser. Ich hoffe es wahr interessant und/oder kurzweilig.
Sollte jemand die Lust verspüren, alles nochmal nachzulesen:
Kategorie in umgekehrter Reihenfolge.
…und hier alle Postings in umgekehrter Reihenfolge.
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Another Night in Paris?
Na? Wer glaubt das Air France es schafft, auch nur einen Flug so an den Start zu bringen, dass man seinen Transfer erreicht?
Ich hoffe niemand.
Die TAM hat es geschafft, mich mehr oder minder pünktlich nach Rio zu fliegen, aber der Air France Flieger in Rio kommt nur mit ca. 1,5 Stunden Verspätung in die Luft. Die Fluglotsen in Rio streiken auch.
Ich stürme in Paris also exakt 10 Minuten vor Abflug der Maschine nach Düsseldorf aus dem Flieger. Auf die Frage, wo denn mein Gate sei, das man mir freundlicherweise schon im Flugzeug nennen konnte, zeigt der Steward die Gangway runter und sagt: This Way. Aha. Und ich wollte gerade wieder ins Flugzeug zurückstürmen.
CDG ist einigermassen gut ausgeschilder, also gelingt es mit mit “Excuse Me” rufen meinen Weg zu bahnen. Die Security hat Verständis und läßt mich ziemlich fix durch.
Ich komme am besagten Gate F35 an, keiner mehr da. Der Flieger ist zwar noch da, aber man läßt mich nicht an Bord. Irgendwie wäre es auch ein komisches Gefühl gewesen, zeitig in einem Air France Flugzeug zu sitzen. Also lassen sie mich und 2 andere als Kollateralschaden zurück, vielleicht um diesen einen Flug als den pünktlichen Air France Flug des Tages zu präsentieren.
Der Nächste geht um 13:05 Uhr. Also nur “One Noon In Paris”. Alles andere hätte mich wahrscheinlich den Verstand gekostet.
Bin jetzt wieder daheim. Alles ist gut.
Tags: brasilien, reisenVerwandte Artikel
Babylonisches Pizzaessen.
Das Pizza-Rodisio verlief weitgehend erwartungskonform: es gab ungefähr 50 Sorten Pizza. Allerdings nicht nur das, was man hier so kennt, sondern auch süsse Pizza. Mit weißer Schokolade, Schokolade mit Erdbeeren, Ananas mit Zimt, und ich weiss nicht was alles.
Sehr lecker allerdings.
Sprachlich war es etwas anstrengend:
Links die Gruppe der Austauschstudenten aus Kolumbien und Portugal, mit einigen UNIVATES Studenten, die fast nur Portugiesisch sprachen, rechts die Bayern, was die gesprochen haben weiss ich nicht so richtig ;-), gegenüber die Brasilianer, die sich im Hundsrückdeutsch versuchten.
Aber witzig war es allemal. Und pappsatt bin ich auch.
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Der Traum des Auswanderers.
Prof. Luis hat nur gesagt, er hat ein ganz kleines Stückchen Land, ich war von einer Art Schrebergarten ausgegangen. Er hat mich heute morgen aus dem Hotel abgeholt, und wir sind etwas Fleisch und andere Zutaten für das Churrasco kaufen gegangen. Ein Kilo gutes Rindfleisch kostet umgerechnet 7€. Dann haben wir seine Frau und seinen kleinen Sohn abgeholt und sind zu seinen Stückchen Land gefahren.
Was er als kleines Stück Land bezeichnet hat, entpuppt sich als das, was sich wohl jeder vorstellt, wenn er vom Auswandern träumt.
Es handelt sich um einen halben Hektar Land (Gegenwert: nach deutschen Landpreisen lächerlich) am Waldrand, auf dem ein kleines Gästehaus gebaut wurde. Es gibt einen Bachlauf, und einen großen Teich mit Fischen. Überall auf der Wiese mit grobem brasilianischem Gras stehen Palmen. Im Haus gibt es eine komplette Küche, und in die Wand eingelassen einen Churrasco-Grill, einen Grill um die typischen Spieße zu braten. Ich bin völlig baff. Die Fotos können das zumindest ein bisschen wiedergeben. Eventuell kann ich gleich noch welche hochladen.



Ich kann hier einen sehr gemütlichen Nachmittag verbringen, mit viel Fleisch mit Reis, kaltem Bier, und ein wenig Angeln. Leider beißt nichts an. Allerdings kann ich im Gespräch viel über Brasilien lernen. Da Luis im Dezember nach Deutschland kommt, erzähle ich ein wenig was ihn erwartet. Es wird kalt sein. Hier sind es ca. 35°C.
Im Anschluss fährt er mich noch ein wenig in der Gegend herum. Die Landschaft ist wirklich atemberaubend.
Die Hitze macht mir allerdings doch ein wenig zu schaffen, also ruhe ich mich jetzt ein wenig aus, bevor ich zum Pizza Rodisio abgeholt werde.
Tags: brasilien, reisen



